Beiträge von cindy

    Bei uns läuft das so, wenn Hunde an der Leine sind, Leine ich auch an, wenn Hunde frei sind dann ist auch Charly frei. Ganz einfach:zwinker: Dann wird auch kurz begrüsst, geschnüffelt und wenn ich pfeiffe dann kommt er auch grad wieder zu mir. Bei Menschen, Velo usw. schaue ich voraus, das heisst, wenn Charly eh am schnüffeln ist am Bach oder am Wegrand dann lauf ich weiter und Charly kommt subito mir nach, wenn er aber schon interesse zeigt , dann wird er angeleint. Bis jetzt sind wir so super gefahren:super:

    ok, mich einschränken mache ich eh nicht😊 Auch ohne Hund würde ich Orte meiden, wo es viele hat, denn Menschenauflauf brauche ich nicht😊 und ich liebe es in der Natur zu sein, wenn die erwacht und geniesse dann auch das alleine sein😍

    Ach ja und immer sind wir nicht alleine, da gibt es achon auch Begegnungen, aber bis jetzt sehr wenige doofe.

    Ob ich hier am Rhein bin oder um Dübi, ich treffe meistens gutgelaunte HH und Hunde oder gar niemand.

    Für mich ist es klar das ich meine grosse Runde am Morgen mache, wenn möglich so früh wie es geht.

    Am Wochenende gehe ich noch früher oder mache nur eine kleine Runde und meide dann speziel im Sommer See, Fluss oder Bach, denn da hats am meisten Hundehalter am Wochenende

    Durch mein angepasstes Spazierverhalten, habe ich selten blöde Begegnungen.

    Snowdog


    Wann ist ein Geschöpf (Tier,Mensch) fertig? Cindy hatten wir vor der 1. Läufigkeit damals kastriert, bei Charly def. mit 31/2 Jahren und ja ich denke er war Erwachsen. Ok Charly ist sicherer Hund und ich denke bei einem unsicheren muss man abwägen, was für den Hund aber auch für sich selber das beste ist.

    Für uns war klar nach 21/2 Jahren Stress für Hund und uns, den Chip zum austesten ob sein Verhalten und damit auch sein Stress sich verändert und es hat sich positiv verändert. Warum soll ich mehrere Jahre den Hund sowie uns den Stress aussetzten, wenn es mit der Kastra für den Hund und Mensch Stressfreier wird?

    Also was Kastration angeht, Charly hat mit 2 1/2 Jahren den Kastrationchip für ein 1 Jahr um zu schauen ob sein Verhalten (Voll Nasengesteuert) sich verändert und ja es hat sich um 180 Grad geändert. Plötzlich nahm er auch mich war draussen und ich konnte endlich mit ihm den Alttag trainieren ohne ihn und mich zu stressen. Mit 3 1/2 Jahren wurde er richtig kastriert und ich bin froh haben wir dies gemacht, den seit diesem Tag haben Charly und ich absolut kein Stress mehr im Altag und das wichtigste er ist nicht mehr nur Nasengesteuert und auch mit andren Hunden kommt er super klar. Ok das Fell hat sich sehr zum negativen verändert, aber uns ist es wichtiger, das wir Stressfrei unseren Altag meistern, als ein Hund zu haben, der Stress hat und ein tadelloses Fell.

    Nina


    Zitat

    Aber gerade z.b. Körperpflege etc. wird bei vielen einfach MK drauf und machen gemacht. Dabei wäre gerade das etwas, womit man wunderbar mit Leckerchen weiterkommt und viel erreichen kann (z.b. Medical Training).


    Wann darf ich dir Charly vorbei bringen?

    Bitte nicht verallgemeinern. Es gibt Hunde und da zählt Charly voll dazu, wo Körperpflege vorallem bei gewissen Gliedmassen völlig im roten Bereich dreht und ganz ehrlich seit Welpenalter an und wir haben vieeeeles schon ausprobiert und klar Leckerlis nimmt man sofort, aber kaum ist das im Maul setzt man schon wieder die Zähne ein. Bluenote wo ihn ja scherrt ist auch schon leicht getackert worden, darum nur mit Maulkorb und seit Januar beim scherren mit CPD Tropfen und seit er diese bekommt ist er ruhiger.

    Schleppleine und Fluss, nein danke. Charly war am Anfang mit Schleppleine im Rhein (ich habe die Schleppe gehalten) und da er schön schwimmt ist durch die Strömung die Leine irgendwie um seine Vorderpfote und er bekam plötzlich Panik und padelte nicht mehr und schwups war er schon mit der Strömung und ich musste die ganze Kraft aufwenden um ihn wie ein Fisch an Land ziehen. Seit da nur noch mit der Flexi, da sie immer schön gespannt ist und er so keine Leine mehr um seine Pfoten wickeln kann.

    Schleppleine habe ich oft dran gehabt in den ersten 2 Jahre, wo ich Charly nie gross ableinen konnte, da er frei in seiner eigenen Welt war. Aber ich habe die Schleppe Biothane nur ein paarmal schleppen lassen sonst immer das Ende in der Hand gehabt. Da Charly am Rhein oder am Bach immer runter ging und ich ihn 2x befreien musste, weil seine 10m Biothane Leine um Steine und Gebüsch verwickelt war, habe ich dann auf 8m Flexi mit Gurt umgestellt. Seither nur noch Flexi:good:


    Beim nächsten Hund gibt es von Anfang an Flexi und keine Schleppleine mehr.


    Denn was ich auch noch doof finde bei Schleppleine, dann ist Hund am rennen und man hat doch die Schleppe dran und man muss aufpassen, das man selber nicht verhäderet oder auch andere Hunde. Und ehrlich was bringt mir eine Schleppleine, wenn der Hund schon weiter weg ist (mit der Schleppleine dran) weil wenn der Hund dann etwas sieht und wegrennt, kann man ja eh nicht mehr draftretten. Also mir wäre dies zu gefährlich für Hund.

    Da braucht es keinen energischen Befehl, da reicht eine ruhige Anweisung für das Alternativverhalten. Statt "NEEEEIN, SPRING NICHT IN DEN BACH!" kann ich einfach sagen "Wägli blibe" oder "chumm mir gö witer", und das Alternativverhalten kann dann gelobt oder belohnt oder beides werden.

    Ich habe mal gelernt das der Hund nicht wirklich auf Worte sondern auf die Tonart und Körpersprache reagiert.

    Im Hundesport habe ich es so gelernt, das wenn der Hund was falsch macht das man mit einem seufzger und evt. feinem nein und mit Kopfschüteln den Platz wechselt und die Übung nochmals neu anfängt. Und wenn der Hund dann die Übung gut macht, wird richtig gut gelobt.

    Ja das war vor über 10 Jahren, weiss nicht ob das noch so gemacht wird😄

    Anne

    Zitat

    Mein Nö z.B.: Ich bin ziemlich sicher, dass ich daraufhin einerseits mal River wegschiebe, das, was sie nicht darf, wegnehme oder die Hand drüber halte oder was weiss ich, andererseits aber eben auch sofort, wenn sie auf Nö mich anschaut oder sonst was bringt, was okay ist, das belohne = das Alternativverhalten verstärke. Das läuft bei mir aber ziemlich automatisiert ab, da muss ich dann nicht erst die Lerntheorie konsultieren


    Genau das mache ich ja auch. Wenn ein Nein kommt und er mich anschaut, dann gibt es ein Lob mit Worten oder auch mal ein Guteli.

    Zitat

    Wenn ein Abbruchsignal, also Nein, über Strafe aufgebaut wurde und der Hund die aktuelle Handlung abbricht weil er die Konsequenzen "fürchtet" die es gibt sollte er nicht aufhören ist es Gewalt.

    Also wenn ich das richtig verstehe ist, wenn ich ein Nein aufbaue in dem ich den Hund hole wenn er nicht auf das Nein hört und in grad an die Leine nehme (das ist die Strafe) ist das Gewalt?

    Magi


    Zitat

    Verstehe nicht so ganz deine Herleitung von Nein und Gewalt.

    weil vor einiger Zeit ich Leute gekannt habe, die positiv Arbeiten und mir klar gemacht haben das ein Nein in der positiven Arbeit gewalt ist und darum interessiert es mich ob es heute auch noch so gesehen wird.

    Denn meiner Meinung nach gibts doch immer wieder Situationen, wo man doch ein Nein einsetzten muss und es kommt doch nicht auf das Wort drauf an sondern auf die Tonlage und die Körpersprache.

    Beispiel: Wenn Charly (Freilaufend) an einer Stelle in den Bach will, wo ich nicht will das er rein geht. Da schaut er mich an und ich sage dann mit Kopfschütteln " mmmm, mmmm nei" und dann geht er nicht sondern er geht den Weg weiter.

    Was ist das jetzt positiv gearbeitet oder negativ gearbeitet?

    Danke Magi für deine Antwort:super:

    Ist ein scharfes Nein auch schon Gewalt in der positiven Arbeit? Wenn ja, was sagt man dann oder ist es so, dass man in der positiven Arbeit, denn Hund gar nie in eine Situation bringt wo man ein Nein sagen müsste? Also bevor die Nein Situation kommt, den Hund schon umlenkt? Verstehe ich das richtig?