Beiträge von erica

    der hat auf die hupe reagiert oder? ich finde jedenfalls er hat eine ruhige art. :thumbup:

    Ja er ist auf die Hupe zurueckgekommen. Soo ruhig wie es scheint ist er nicht immer. Der bringt es an Wettkämpfen fertig, die ganze Unterordnung durchzubellen.

    Eine Bekannte von mir hat eine sehr gutmütige und liebe Hündin. Diese wurde etliche Male von einem kleinen Hund angekläfft und gezwickt. Sie hat sich - an der Leine- gewehrt und den kleinen Hund leicht verletzt. Folge: Anzeige. Vet.Amt hat sich eingeschaltet. Noch ein Vorfall, und der Hund wird abgeklärt und es werden Massnahmen verordnet

    genau da liegt doch das größte Problem. Wegen jeder Kleinigkeit gibts ne Anzeige. Null Toleranz oder Verständnis der Hundebesitzer.

    Frachträume in denen Tiere transportiert werden sind immer beheizt. Auf eine Beleuchtung würde ich mich nicht verlassen. Und wenn, dann Dimmerlichter. Extrem laut ist es nicht. Da es ein sehr regelmässiges Geräusch ist, wirkt es eher einschläfernd.

    Ansonsten habe ich schon gelesen, dass Leute "Flugbegleiter" für ihre Welpen/Hunde suchen, die sie mitbringen. Ich persönlich möchte aber meinen Welpen selber abholen. Wenn nötig halt auch aus dem Ausland!

    Die nehmen die Hunde aber nicht in die Kabine. Es geht nur darum, sie schneller ans Ziel zu bringen. (nicht als Fracht zu senden). Sie fliegen dann als Passagiergepäck. Das ist billiger und sie müssen nicht Stunden vorher abegegeben werden.


    Ein Welpe 15 Stunden in der Kabine ist eine Zumutung für Mitreisende, Personal und den Welpen. Der darf nämlich nicht aus seiner kleinen Tasche raus. Im Frachtraum hat er seine Box, an die er schon beim Züchter gewöhnt wurde. Ist normalerweise null Problem.

    Was ich noch von einem Züchter (vor allem bei Leistungs- und/oder Arbeitslinien) erwarte: dass die Welpen aufgrund von Charakter und Sportart zugeteilt werden und nicht schon im Alter von 4 Wochen nach Farbe ausgelesen werden dürfen. Dies sollte auf der HP auch publiziert werden.

    Die Charakterunterschiede innerhalb eines Wurfes können ziemlich gross sein.

    Anne

    Hohe Ansprüche kann und soll ein Züchter haben. Aber hier gehts eher um Bevormundung wie und wo ein Welpe zu erziehen ist. Das möchte ich persönlich schon selbst entscheiden. Ebenso lass ich mir keine Gesundheitstests vorschreiben. Würde mich ein Züchter zu gegebener Zeit darum bitten, würde ich es sicher nicht verweigern, besonders nicht, wenn’s der Nachzucht dient.

    Na ja, wenn das alles so einfach wäre, wie von einigen dargestellt (die gewichtsmäsdig leichte, und/oder einfache Hunde haben) ................ einige Beiträge bringen mich wirklich zum schmunzeln 🤔 ich stelle mir diese Personen dann mit 63 kg Gesamtgewicht an der Leine vor 😂

    Frei laufenlassen auf der Wiese können wir uns noch gar nicht vorstellen, da bedarf es viel Training für den Hund und auch für uns :)



    Das solltet ihr unbedingt von Anfang an tun und den natürlichen Folgetrieb des Welpen ausnutzen.

    Frage: Wie baust du es dann auf? Was machst du anschliessend wenn der Hund nicht kommt, wenn du sagst du trainierst es absichtlich ohne Schleppleine?

    Wirst du dann einfach lauter, gehst auf ihn zu - wie ist deine Körpersprache den?

    Stimmveränderungen und Körperhaltung muss ich sicher nicht aufbauen. Das kennt schon jeder Welpe. Für mich macht die Schleppleine einfach null Sinn, weil der Hund genau weiss, dass sie da ist. Ausserdem bewegen sich meine Hunde nicht in einem Radius von 10 Metern. Schleppleine würde bedeuten, bin angebunden und da am Geschirr werde ich ziehen. Da könnte ich gerade so gut eine Flexileine verwenden.

    Meine Reaktion, falls der Hund nicht kommt, ist sehr situationsabhängig. Das kann ein 2. Pfiff sein, zusätzlich ein unfreundliches Rufen, drohend auf ihn zu laufen, Wurfkette etc.


    Dein sog. Ankersignal verwende ich im Aufbau immer. Ist ja logisch, hatte bis anhin einfach keinen Namen.

    Kam Luna so beim 2. Mal rufen nicht, warf ich das Fläschchen in ihre Nähe.

    Mach ich mit der Wurfkette, funktioniert jedoch nur auf kurze Distanz.

    Strafe gabs nie, da alle drei Hunde dann beginnen würden zu weichen und Abwegen ob man wirklich nah ran kommen soll und nicht lieber auf 10 Meter Distanz mal abwarten ob es nun Futter oder Strafe gibt.

    Diese Reaktion der Hunde ist ja ganz normal, hält aber bei entsprechender Gegensteuerung nur kurz an, lohnt sich also alleweilen. Der erste Effekt einer Korrektur ist immer stärker als gewünscht. Nach 1-2 Zusatzübungen ist man dann da, wo man will.



    Ich persönlich hätte null Lust, einen Hund jahrelang an der Schleppleine zu lassen und ebensolange einen Abruf "aufzubauen". Ein Hund ist nicht blöd, der weiss genau, was ein Pfiff bedeutet. Und ich weiss genau, dass mein 10 Monate alter Jungspund mich momentan testet. Ich kann das jetzt unterbinden und ihm erklären, wer das Sagen hat oder noch jahrelang "aufbauen" und akzeptieren, dass er die Entscheidung trifft. Er hat vor 2 Tagen einen "Riesenanschiss" gekriegt und siehe da, heute ein Pfiff und der Fasan, den er jagte war nicht mehr interessant.

    Belohnungen sind ja gut und recht und auch wichtig. Aber meiner Meinung nach nutzen die sich sehr schnell ab und man muss sich immer was neues einfallen lassen, bis man schlussendlich mit einer Tasche voll Material unterwegs ist. Ein Rueckruf der nur über Superbelohnung abgesichert ist, wird nie zu 100 % klappen, da irgendwann die Selbstbelohnung (jagen, Spiel mit anderem Hund etc.) höher bewertet wird. Ich hab z.B. Immer das gleiche Futter dabei. Für meine Hunde ist es unwichtig, was es gibt. Viel wichtiger ist meine stimmliche Reaktion oder meine Körperhaltung.

    Mein Junghund ist momentan sehr am Austesten. Deswegen hat er aber keine schleppleine drauf. Denn damit würde er postwendend zurückkommen. Bringt also lerntechnisch gar nichts.