Beiträge von Labrador

    Meine Lieben
    Ich wollte mal fragen, ob hier jemand ans 6th international symposium on canids (Wolf & Co.) in Berlin geht? Es findet nächstes Wochenende statt und ich werde da sein. Kam mir erst jetzt in den Sinn zu fragen, ob da vielleicht noch ein weiterer Fori rumläuft :smile: Würde mich freuen!

    Ich sehe das Thema erst jetzt. Ich kenne das Problem nicht nur aus eigener Erfahrung (mein eigener Shiba ist so ein Patient und ich habe aber auch bereits mit anderen Japanern ziemlich erfolgreich an diesem Problem gearbeitet) und ich bitte dich hier langsam und vorsichtig vorzugehen. Es gibt gute Wege auch einen Shiba TA-OK zu kriegen, will das hier nicht ausbreiten, aber wenn du magst gerne per PN. Shibas ticken nicht wie andere Hunde, da muss man auch kreative Lösungen suchen und es braucht Geduld bis zum geht nicht meher und es braucht seeeehr viel Übung. Wenn du magst, melde dich mal bei mir :-) Und natürlich wünsche ich nun ganz viel Erfolg!!
    PS: Bist du beim SKAS?

    Ich les das erst jetzt. Oh, ich freu mich für dich! Das ist absolut nicht selbstverständlich! Cooler Takeo. Ich wünsche euch weiterhin viele gute Begegnungen und weiterhin entspannte "Ohne-Pöbel-Spaziergänge". Ich weiss wie schwierig das ist....echt cool! :good:
    Schau bei den Social walks und so weiterhin auf den Abstand, denn vergiss nicht...Japaner haben Elefantengedächtnisse und sie sind nachtragend...da reicht eine doofe Situation und der Wind kann sich drehen. Aber echt cool! Ich freu mich so für euch!

    :biggrin: Ja, ja, da kommt schnell Verwirrung auf :biggrin: eine Bande Suomenlapinkoira kennen gelernt. Einer davon war ganz schwarz, der hätte auch ein schwedischer Lapphund sein können. Sonst siehste in Schweden auch viele braune Lapphunde (die Schweden sind natürlich erpicht darauf zu sagen es seien Schweden....weiss nicht, ob sich da nicht auch der eine order andere Suomenlapinkoira eingeschmuggelt hat :biggrin: ).
    Der Lapinporokoira gehört allen Lappen :bruell: da streiten sich Schweden und Finnen wohl nicht über die Herkunft. Die könnten den auch noch in die Norwegische Fraktion abgeben...wobei die Norweger haben genug eigene Hunde die Buhunde und Elchhunde...die wollen den Lapinporokoira vielleicht auch nicht ganz alleine beanspruchen.

    Akito reagiert dieses Jahr das erste Mal auf irgendwelche Gräser oder sowas auf der Wiese. Er kratzt sich wie blöd und dazu kommt ja gerade noch der Fellwechsel (bei Hunden wie unseren (Akita, Shiba und co) ist das ja eh eine üüüüble Sache). Bei Akito ist es eindeutig eine Kontaktallergie auf irgendwas. Er sieht aus wie ein gerupftes Huhn, der arme. Ich meide nun Wiesen so gut es eben geht und er kriegt was gegen den Juckreiz. Vom TA gabs noch ein Shampoo, welches Linderung bringt. Aber da sind wir bei einem neuen Thema...Shiba und Wasser...seine Reaktion darauf ist: :angry2: Bade doch selber!!


    Ist gut, hast du einen Termin beim TA. Hoffe der findet heraus, was es ist.

    Das stimmt. Ist ne Charaktersache. Hach, Boxer mag ich ja auch so gerne (ich mag eh alles...ist ganz schlimm bei mir :biggrin: ). Auslasten muss man jeden Hund entsprechend seiner Bedürfnisse. Die Allschwiler werden halt selektiv so gezüchtet, natürlich gibts Ausnahmen, aber die allermeisten von ihnen haben einen angeborenen Arbeitswillen, der richtig ausgeprägt ist. Halt wie Labis aus den echten Arbeitslinien nur in anderer Form. Das braucht es für diese Ausbildung, sonst ist das Trainig mega schwierig. Ich kenne mittlerweile viele ehemalige Blindis oder eben Allschwiler welche aus x Gründen nicht "diensttauglich" sind. Kenne keinen der Prüfungen läuft, aber alle machen "irgendwas". Viele Fährten oder Mantrailen, viele machen Dummytraining, Tricksen, Dogdance, NADAC oder auch einfach Plauschhündelen in Familienhundegruppen usw. Die Labis kannst du für praktisch alles begeistern, das ist das coole (da darf der Mensch noch aussuchen, welche Beschäftigung ihm zusagt. Hundchen ist eh voll motiviert dabei :spass: ). Das ist übrigens eine Eigenschaft, welche ich nie so richtig geschätzt habe, bis ich mir einen Japaner holte. Da kommst du auf die Welt...."wie jetzt du willst, dass ich diesen Beutel hole?...wozu?...mach doch selber!" :kaug: "Guddeli? ne....kein Bock, kannste haben" "Och, MENSCH, spiel doch mit deinem Scheissball alleine! :bekloppt: Echt jetzt....ich geh mal Mäuse erlegen"
    Aber, ich würde meinen Shiba nie mehr hergeben, glaube ich hole mir irgendwann noch einen 2 :d . Lustigerweise ist er auch ein Schulhund, während Ebba nicht mit in die Schule kommt. Hätte auch niemand gedacht bei den zwei Rassen.

    Ich hab mich im Januar mit Allschwil in Verbindung gesetzt gehabt. Damals stand bei mir ja die Rasse etc. noch nicht fest und ich hab auch einen Patenwelpen von ihnen in Erwägung gezogen. Weiss aber nach wie vor nicht, ob ich fähig wäre, so einen Welpen dann wieder abzugeben. (Von da hab ich auch die Idee meinen Hund italienisch zu erziehen :p)


    Jedenfalls soweit ich verstanden habe, gibt es da so einige Möglichkeiten, die Schule zu unterstützen:
    - Welpen aufnehmen, für die Ausbildung vorbereiten, wieder abgeben.
    - Zuchthunde als Familienhund bei sich halten, für Zuchtphasen abgeben (Decken, Werfen, Welpenzeit) und dann kommen sie wieder zurück zu dir.
    - Pensionierte Blindenhunde, die zu alt zum führen von Blinden wurden, suchen auch immer schöne Plätze für den Lebensabend
    - und dann eben noch die von Disney erwähnten Hunde, die durch die Prüfung gefallen sind. Das sind ja meistens unglaublich eindrückliche Tiere, die sich einfach für diesen Job nicht eignen, aber durchaus für andere. v.A. bei ihrem Training.

    Nur kurz zu "durchgefallenen" Allschwielern. Ich kenne die Schule gut, habe mit Ebba selbst eine "durchgefallene". Nur damit hier nicht eine falsche Vorstellung von "durchfallen" aufkommt: Es gibt x Gründe wieso sich ein Hund nicht für die Ausbildung eignet. Es gibt nicht eine Superprüfung, welche die Hunde bestehen müssen. Einige fallen sofort raus, einige später. Es gibt viele Gründe. Bei Ebba war das Problem auf Grund iherer ED un HD. Sie wurde ebenfalls aus diesem Grund nicht für die Therapiehundeausbildung rekrutiert, weil man keinen Hund mit dieser Problematik der Arbeit aussetzen wollte ausbilden wollte. Die Hunde werden in der Welpenzeit (als Patenhunde) eng begleitet und dann schaut man sich an, wozu die Hunde taugen. Blindenhund, Assistenzuhund usw oder eben Therapiehund oder eben auch nix. Respektive, einfach nur Familienhund. Nur muss ich hierzu sagen: Diese Hunde sind Arbeitshunde, man muss sie wirklich anständig fordern und auslasten. Sonst wirds unbequem. Ist etwas off topic, ich weiss....wollte es trotzdem loswerden.

    Hui, da bin ich ja gespannt. Kenn mich nicht aus (Holzalänge!). Kenne nur Nappies für läufige Weiber...macht ja Sinn, dass es gute Passformen für Rüden gibt, aber habe nie davon gehört. Hoffe du kriegst eine gute Antwort.
    Frage, wann soll Knut die tragen? In der Nacht, weil er ausläuft? Oder auch tagsüber? Ist er so stark inkontinent?

    Hui, da bin ich ja gespannt. Kenn mich nicht aus (Holzalänge!). Kenne nur Nappies für läufige Weiber...macht ja Sinn, dass es gute Passformen für Rüden gibt, aber habe nie davon gehört. Hoffe du kriegst eine gute Antwort.
    Frage, wann soll Knut die tragen? In der Nacht, weil er ausläuft? Oder auch tagsüber? Ist er so stark inkontinent?

    Die Unterschiede im Gangbild sind schon cool. Akito (Quadratisch, steile Hinterhand) tribbelt immer im Trab, ob an der Leine, oder im Freilauf, das sieht sehr elegant aus. Gehen tut er seltenst. Sein Galopp sieht katastrophal unbeholfen aus, eben weil der Rücken kurz und die Hinterhand so steil ist. Ebba geht an der Leine gemütlich wankend, wakelnd...besoffener-Bauer-Stil. Offline gibts vollgas Renngalopp! Ohne Rücksicht auf Verluste :biggrin: Grazil wäre anders... aber schnell ist sie ohne Zweifel.
    Am Wochenende waren wir mit zwei Huskies unterwegs. Einer von ihnen ging bei mehr Zug an der Leine immer gleich im Passgang. Voll lustig :d

    Kein Ding. Bei manchen brauchste halt ein bisschen Geduld, aber wenn du die Tipps im Thread hier beherzigst, dann wirds schon. Bei meinen Labis dauerte es zwischen 1-3 Wochen, beim Shiba dauerte es gar nicht, der war mit 8 Wochen stubenrein....aaaahhhhh, war das schön! Ist bei Shibas aber bekannt, das sind ja halbe Katzen und so reinlich, dass die (wenn sie beim Züchter bereits immer raus auf den Rasen konnten) sehr oft völlig von alleine stubenrein werden. Also logisch geht das auch nur, wenn man immer brav rausgeht nach fressen, spielen, schlafen usw.
    Kenne aber auch Hunde, bei denen dauerte es durchaus länger...also auch nicht verzagen, wenns nach 3 Wochen noch Unfälle gibt.

    Zum Suprelorinchip:
    Der hormonelle Peak kann unterschiedlich schnell eintreten, weil jeder Hund anders reagiert. Es gibt Hunde bei denen kommt das Testosteronhoch nach 10 Tagen, bei manchen nach 3 Wochen erst. In dieser Zeit sind die Rüden voll einsatzbereit. Ich habe Akito ebenfalls chemisch kastrieren lassen, wohl aus ähnlichen Gründen wie du, um zu sehen, was sich verändert, ob es ihm hilft oder eher stört. Damit er kein Hormonhoch bekommt, hat meine TA ihm 2 Wochen vorher extra einen Testosteronblocker gespritzt. Genau wie Suprelorin kommt auch der aus der Humanmedizin. Bei den meisten Hunden hat sie mit dieser Methode super Ergebnisse gehabt. Bei meinem Shiba war es eine Katastrophe, der ist innerlich zusammengefallen, war richtig übel depressiv über 4 Wocchen lang. Es war gar keine lustige Zeit. Ich dachte, das käme vom Suprelorin, aber meine TA meinte, das könne eine Nebenwirkung vom Testosteronblocker sein. Das Problem kenne man aus der Humanmedizin.
    Bei Akito lässt die Wirkung nun langsam nach. Es hat aber gut 6 Monate gehalten. Da man Suprelorin nicht dosieren kann und da alle Hunde individuell reagieren, weiss man halt echt nicht, wie lange es hält und wie gut es wirkt.
    So, dies mein kleiner Erfahrungsbericht :smile:

    Ich hab jetzt nicht ganz alles gelesen, denn ich muss eigentlich dringendst losdüsen :zwinker:


    Nur schnell ein Tipp zum Tempo (hatte das Problem bei Ebba auch). Bei uns hat es sehr viel Ruhe reingebracht, als ich die Gutzi richtig eingetreten habe. War ein Tipp von einem alten Hasen. Wenn der Grund genug weich ist, kannst du die Gutzi richtig eintreten, dann muss er etwas länger Verweilen, um sie rauszupulen. Ausserdem ganz klar (war ein Fehler von mir anfangs), in jeden oder jeden zweiten Tritt. Das Abbauen nacheher ist ein Klacks, das Tempo z drosseln ist VIEL schwieriger. Arbeite daran, bis es klappt. Ich habe ausserdem bewusst die Fährten so gelegt, dass der Wind nich geholfen hat (das animiert zum Überspringen).


    Vielleicht hast du all diese Tipps schon bekommen, oder du hast das Problem bereits im Griff, wie gesagt, habe nicht alles lesen können. Mache das dann später :smile: