Beiträge von Bluenote

    Habe gerade gelesen, dass kleine Hunde tatsächlich vermehrt Zahnbelag haben können, da aufgrund der geringen Grösse des Kiefers die Zähne enger zusammenstehen als bei grossen Hunden und sich dadurch vorallem in den Zahnzwischenräumen viel eher Bakterien und Nahrungsreste festsetzen können und Zahnbelag bilden. Ist anscheinend bei kleinen Hunden einer der Hauptgründe für Tierarztbesuche.

    Ja, Lexa, irgendwie hab ich schon das Gefühl, dass meine zwei Kleinen etwas mehr zu Zahnstein neigen als grosse Hunde, die ich gut kenne. Auch von anderen kleinen Hunden kenn ich das. Keine Ahnung wieso. Aber ich kenne auch grosse, bei denen ist es viel schlimmer als bei meinen beiden. Kommt wohl auch auf den Hund an, wie bei den Menschen auch, da gibt's ja auch welche, die haben einfach wunderschöne Zähne und andere, die etwas mehr dahinter müssen.


    Ich versuche auch darauf zu achten, was ich z.B. für Gutzis gebe. Es gibt doch diese ganz kleinen Knöcheli-Gutzis. Die beispielsweise sind voll süss, hab die mal probiert, als mir jemand gesagt hat, dass sie gesüsst sind. Und siehe da, tatsächlich. Voll daneben. So Sachen versuche ich halt dann zu vermeiden.
    Seit ich barfe sind die Zähne aber allgemein weniger schnell "belegt".


    Ich wirke dem Zahnstein mit Knochen entgegen, das nützt auch recht gut, ich muss aber trotzdem von Zeit zu Zeit die Zähne putzen, vorallem hinten. Das mache ich mit so einem "Zahnchratzerli" aus Metall. Musste das als Hundecoiffeuse bei den Hunden immer machen, darum bin ich mich das gewöhnt und meine Hunde auch, von klein auf. Sie halten auch ohne Probleme hin.

    Also meine ist sechs Kilo leicht und bei ihr hat's auch 600.- gekostet. Bei der Hündin meiner Schwester auch. Ich glaube das ist normal. Der Hund Deiner Mutter, war/ist das ein Rüde? Bei denen ist's nämlich viel günstiger.

    Meinen ersten Hund habe ich bekommen, als er drei jährig war. Einen Flädi. TOTAL verfressen und ein extremer Klauer. Wir haben echt vieles probiert, ebenso wie der Vorbesitzer auch schon. Auch die Methoden, die hier beschrieben werden. Nichts, gar nichts hat ihn auch nur annähernd interessiert. Es liess ihn schlicht völlig kalt. Er hat immer wieder alles gefressen und immer wieder geklaut. Schlussendlich half wirklich nur noch, rein gar nix essbares mehr rumliegen zu lassen und draussen einfach höllisch aufzupassen. Der stieg auf Tische, riss Abfallsäcke auf, machte Türen auf, um an irgendwas ranzukommen. Einmal frass er sogar aus einem frisch vom Herd kommenden, sehr heissen Chili con Carne-Topf. Und scharf war es auch noch, es war ihm scheissegal. Sogar in einen Zitronenschnitz hat er zehn Mal hintereinander reingebissen, weil es ja hätte sein können, dass er plötzlich doch noch schmeckt. Echt ganz extrem. Da hätte man wohl als Welpe schon ziemlich dahinter gemusst. Aber als erwachsener Hund...forget it. Ich kann also bestätigen, dass es Hunde gibt, bei denen echt alles nichts nützt.

    Früher haben die Hundis bei mir im Bett geschlafen. Aber mittlerweile nicht mehr. Jetzt hat's im Wohnzimmer ein Fell, das sehr rege genutzt wird und auf dem Sofa die Hundeecke mit ner Decke, der Rest des Sofas ist tabu. Das klappt ganz gut, sogar wenn das Balli mal wegrollt von der Decke, wird kein Fuss daneben gesetzt und das Balli nur angestarrt :) . Wenn ich im Schlafzimmer einen Wäschekorb mit frischer Wäsche stehen lasse, kann's sein, dass ich Yanchi morgens wie ein Büsi darauf eingerollt vorfinde :d . Meo hat im Sommer tagsüber manchmal in einem Blumenkasten mit Erde drin geschlafen. Da hat er genau der Länge nach reingepasst, wie angegossen *g*.

    Ach du heilige Sch.....!! Da hatte der Goldi aber einen mega Schutzengel an seiner Seite. Ich weiss auch nicht, wie sehr ich mich da hätte beherrschen können! Wenn ich mir vorstelle, dass das einem kleinen Hund wie z.B. Yanchi passiert, wo nicht so viel Fläche vorhanden ist und fast Kopf und Hals zusammen in so einer grossen Schnauze Platz haben...brrrr! "Der beisst sonst nicht"...toll.

    Also raus gehen wir meistens drei Mal am Tag, manchmal auch vier Mal. Morgens und abends machen wir unsere Versäuberungsrunde, die dauert je nach Tempo so 20 bis 30 Minuten. Dann natürlich einen langen Spaziergang, der dauert ein bis zwei Stunden, wenn ich viel Zeit und Lust habe, auch mal zweieinhalb, drei Stunden. Entweder baue ich unsere Ãœbungseinheiten auf dem Spaziergang ein, übe mal dies mal das, UO, Kunststückli, Spielzeug im Wald verstecken...je nach dem, oder ich trenne Spaziergang und üben, dann gibt's die Ãœbungseinheit extra, das ist dann das vierte Mal, wo wir rausgehen. Aber irgendwas üben wir ja eigentlich auf jedem Spaziergang...denn Hund muss ja immer mal irgendwo sitzen oder warten oder Fuss laufen, Hunde an der Leine passieren und so.
    Ich gehe am liebsten alleine. Dann kann ich mein Tempo laufen und mich auf den Hund konzentrieren (ich liebe es, sie zu beobachten während dem Laufen), oder meinen Gedanken nachhängen. Aber auch mit jemandem zusammen kann's ganz witzig sein. Muss ich aber nicht immer haben.

    Heute Morgen haben wir unsere Halbstundenrunde gemacht. Danach haben wir zu Hause "Hatschi" geübt (ich niese, darauf zieht Yanchi mir das Nastuch aus dem Sack und gibt es mir). Ausserdem durfte sie versteckte Gutzi in der Wohnung suchen. Danach gab's noch ein "wer ist stärker Balli-Spiel". Um zwei traf ich mich dann mit Cindy für einen schönen und zum Glück noch trockenen Hundespaziergang der Glatt entlang und anschliessendem sehr interessanten Kafi-Gspräch. Gäll Cindy. :)8)
    Jetzt gibt's dann gleich Znacht für Hundi und später noch die Abendrunde.

    Am liebsten hab ich ja die Spaziergänger (auch Hundehalter), die sich im Vorbeigehen urplötzlich von oben auf den Hund stürzen und ganz laut "ja saliii, du bisch ja än herzige" rufen, sich dabei bücken und die Hände fuchtelnd nach dem Hund ausstrecken. Yanchi ist es relativ egal, aber Meo erschrickt sich zu Tode und tut das dann auch mit lautem Kläffen kund. Und ich finde, das darf er auch. Wenn er von sich aus und in seinem Tempo zu einem fremden Menschen hin kann, geht es gut, aber bei so hektischen Spontanreaktionen kann er halt mal knurren oder bellen. Ich finde nicht, dass sich ein Hund von jedem einfach so und immer auf alle erdenklichen Arten anfassen lassen muss. Natürlich geniesse ich es bei Yanchi, dass sie auch Kinder betatschen und ins Fell greifen können und sie dabei lieb und gelassen bleibt. Aber es muss halt nicht sein. Ich hingegen will meine Hunde in jeder Situation überall anfassen können und das klappt auch. Auch beim Tierarzt ist es eigentlich kein Problem. Aber erklärt das mal einem Nichthundehalter, wenn er von einem Hund so angekläfft wird...viele verstehen ja grad gar nicht, warum der Hund auf ihr Verhalten so eine Reaktion zeigt und dass man sich einem Hund einfach nicht so nähert.

    Ooooh Kira so schön! :) :) :)


    Bin auch eine grosse Pferdenärrin und bin früher auch geritten, hatte Westernreitstunden, dann natürlich als wir jeweils in Texas in den Ferien waren...stundenlang im Sattel...*schwärm*... :)


    Jetzt bin ich wohl auch zu schwer für so einen Pferderücken... :cry: aber ja, es ist schon ein Ansporn...möchte unbedingt wieder anfangen zu reiten!


    Find's cool, dass Du dieses Hobby hast!

    Jaaaa tschuldigung! Dann sind halt die Symptome weg. Weg ist es trotzdem. Auch wenn es noch in den Genen sitzt. Falsch ausgedrückt. Nicht so schlimm, oder?

    Ich kaufe das Fleisch beim Goldenway. Auch Kalbsbrustspitz, Poulethälse und Karkassen. Die haben da ja ne grosse Auswahl.


    Ich füttere Rind, Poulet, Wild, Lamm, Kaninchen und Strauss und Fisch, Innereien (Pouletmägen/-herz, Lammherz...ungeputzten Pansen...).


    Und vor kurzem hab ich's mal mit ganzen Eintagsküken probiert, aber da müssen wir noch etwas üben ;) . Die Stimmung war so ziemlich :noidea: :uebel: , als ich das Vögelchen vorgesetzt habe.

    Ich habe Bücher studiert und andere Barfer ausgefragt ;) . Kurse habe ich keine besucht. Meistens (also die Angebote, die ich bisher gesehen habe) ist es genau das Wissen, was da vermittelt wird, welches man aus Büchern auch bekommt. Barf-Foren sind auch recht informativ. Und eben, der Austausch mit anderen Barfern.

    Ja, ich barfe seit ein paar Monaten. Hatte immer mal wieder was davon gehört und hier und da gelesen und es hat mir schon immer Spass gemacht, mal was Frisches in die Ernährung einzubauen. So hab ich dann begonnen, mich richtig darüber zu informieren, habe Bücher gelesen und so. Und nach langem überlegen hab ich mich dann dazu entschieden, es mal auszuprobieren. Und ich bin begeistert! :) Möchte es nicht mehr missen und ich glaube Hund auch nicht.


    Zeitaufwand finde ich persönlich jetzt nicht mal sooo gross, klar war es auch für mich bequemer, einfach das Trockenfutter in den Napf zu geben. Es muss einem auch liegen und Spass machen, die Mahlzeiten zu mixen und mischen und so. Mir liegt es total, aber wenn es jemanden nervt, dann ist der Zeitaufwand schon ein Kriterium. Wobei...ich benötige vielleicht zehn Minuten pro Mahlzeit, was ist das schon ;) . Ja, man muss daran denken, das Fleisch aufzutauen und muss öfters einkaufen gehn. Aber so wirklich viel Zeit benötigt es wirklich nicht meiner Meinung nach. Geld ist auch noch ein Punkt. Es gibt Leute, die sagen, dass barfen nicht teurer ist, aber ich finde schon. Wenn ich dran denke, wie lange ein grosser TroFu-Sack jeweils gereicht hat und jetzt bin ich dauernd am Fleisch und Gemüse und Früchte kaufen. Dann zwischendurch noch Hüttenkäse und so Sachen und all die Zusätze sind ja auch mal leer...aber es liegt drin bis jetzt.


    Anfangs ist es uuuu kompliziert, bzw. erscheint voll verwirrend und man hat immer das Gefühl, dass man zuwenig oder zuviel von irgendwas reintut und fragt sich, ob auch alles ausgewogen ist und schiebt voll die Panik :d . Aber man kommt sehr schnell rein. Viele Bücher beschreiben das so gut, auch mit den konkreten Mengenangaben und allem. Und auch der Austausch mit anderen Barfern hilft sehr. Und es ging bei mir nicht lange, bis ich gar nicht mehr auf all meine Listen schauen musste. Heute ist mir das alles schon in Fleisch und Blut übergegangen, das geht wie von alleine.


    Unterschiede zur vorherigen Fütterungsart hab ich schon bemerkt. Das Fell ist zum Beispiel noch einen Tick glänzender, das Haar irgendwie "stabiler". Die Vitalität hat zugenommen, ist noch ein wenig "sprütziger", so "von innen heraus aufgestellt" irgendwie. Weiss auch nicht, wie ich das beschreiben soll :noidea: . Und der Kotabsatz ist ganz anders. Vorher war vier, fünf Mal eine grosse Portion angesagt, jetzt sind es noch etwa zwei Mal und viel weniger und schön dunkel, "fleischig" halt. Man sieht, dass da wirklich praktisch alles verwertet wird und praktisch kein Abfall hinten raus kommt. Und halt beim Fressen zuschauen ist so schön :nicken: ...ich habe das Gefühl, es wird richtig genossen, so in pures Fleisch reinzuhauen.


    Und das allerallerbeste: Yanchi hatte, bevor ich zu barfen begonnen habe, eine Erbkrankheit, CECS. Das ist eine Protein-Unverträglichkeit, durch welche es zu Krämpfen der Leber kommen kann. Ist noch eine realtiv neue Krankheit und noch nicht allzu doll erforscht. Jedenfalls konnte ich ihr null Innereien und keinen Fisch füttern, auch keine Schweineohren, nichts mit viel Protein, denn das führte prompt zu diesen Krämpfen. NIchts Schönes! :bad: Seit ich barfe, ist es weg, komplett verschwunden. Ich füttere Innereien, ich füttere Fisch, sie hatte nie wieder auch nur Anflüge von irgendwas.


    Also ich, für mich ganz persönlich, bin vom Barfen überzeugt. Möchte es nicht mehr ändern. Es macht mir richtig Spass.


    Ich füttere auch hin und wieder mal etwas TroFu, weil wenn ich z.B. ne Woche in ein Hotel gehe, ist es schwierig, voll zu barfen. Möchte, dass sich der Magen nicht völlig entwöhnt. War schon in den Ferien und habe TroFu gefüttert und es war kein Problem.

    Hoi Marta


    Border Terrier fördern eh den Humor in einem, find ich ;) . Ja, als ich damals Agi gemacht habe mit Yanchi, das war schon witzig. Auch mit dem anderen Border, der noch dabei war.


    Sie sind so...na ja, sie versuchen so ernsthaft zu sein, aber dabei machen sie lauter drollige Dinge. Oder die Mimik manchmal, die Geräusche...richtige Clowns ab und zu. Kenne das bei vielen Bordern.


    Aber wenn man dann einen trifft, der null erzogen ist...hab letztens einen getroffen...SCHRECKLICH! Gut, welcher Hund benimmt sich schon vorteilhaft, wenn er unerzogen ist...aber das war ein richtiges kleines Tüüfeli! Oder vor ein paar Tagen hab ich beim Laufen eine Frau getroffen, die war ganz hin und weg, weil Yanchi so anständig und unauffällig war. Sie meinte dann so: "Border Terrier...das sind doch sonst ganz schlimme!" :d Stimmt doch gaaaaar nicht! :noidea: :yeah:


    Den Jagdtrieb nehme ich hin...hab ja schliesslich einen Jagdhund :nicken: . Obwohl ich bei Yanchi nicht klagen kann, wir haben es gut im Griff, kann sie immer gleich abrufen, wenn sie komisch in den Wald guckt und ablenken. Oder dann muss ich sie halt ein Stückli an die Leine nehmen.