Beiträge von Bluenote

    Mir wäre keine Rasse bekannt, wo sich Züchter nicht so bewusst sind, dass innerhalb 2-3 Wochen minimum ein Welpe pro grösserem Wurf zurück gebracht wird. Einige Züchter haben deswegen schon Interessenten für solche Rückläufer und die werden dann meist Zweit-Beagle.

    Echt jetzt? Sind die so "schlimm"? :|

    Jetzt reizt es mich, das auszuprobieren. :biggrin: Ich hol mir einen Beagle und verwerfe das mit dem Pudel. :biggrin:


    Nein...ist einfach interessant zu lesen, weil das wusste ich nicht.

    Magi : Sorry, aber jetzt muss ich echt lachen. :biggrin: Welpe aus der Hölle...und die Horrorbeschreibung...sehr geil. :D

    Ja, so unterschiedlich kann es sein, wenn man einen unkomplizierten oder eben einen total herausfordernden Welpen erwischt. :k_irre: Zweiteres fände dann wohl auch ich zeitweise anstrengend. :pfeifen:

    Hm. Pukas Welpenzeit empfand ich jetzt irgendwie als überhaupt nicht anstrengend im "wirklich anstrengenden Sinn". Oder hab ich's nur verdrängt? :biggrin:

    Nein, also...es war halt ein Welpe. Oft raus müssen, erste Grenzen setzen, anfangen zu erziehen...all das halt, aber ich empfand das alles als einfach gegeben und es hat mich wirklich nicht sonderlich angestrengt.


    Vielleicht aber auch darum, weil Puka ein pflegeleichter, lustiger, sofort durchschlafender, nicht übermässig Seich machender, schnell lernender und angenehm temperamentvoller, unkomplizierter Welpe war. Und ich die Welpenzeit extrem genossen haben und GERADE so die ersten Herausforderungen mega spannend und schön finde.


    Mit nicht geprägtem/sozialisiertem Tierheimhund Shirin fand ich's extrem anstrengend. Aber nicht wegen dem "normal Welpigen" zu Hause, da war sie kein schwieriger Welpe, sondern einfach draussen in der Welt wegen ihrer Panik und ihrem Gebelle von Anfang an. Da lief's einfach nicht normal und war eine grosse Herausforderung für mich und Hund.


    Yanchi damals war genau so unkompliziert und die Welpenzeit genau so erfüllend wie jetzt bei Puka.


    Mein erster Welpe Meo war ein gequälter "Problemwelpe", den ich aus Italien mitnahm und mit ihm war's wiederum herausfordernd und schwierig, da er schon als kleines Ding aus Angst nach vorne ging.


    Mein Welpenzeit-Fazit fällt daher so aus, dass ich glaubs alles, was man als ganz normale, gesunde Welpendinge bezeichnen kann, als nicht in dem Sinne anstrengend empfinde und mich diese Zeit nicht wirklich erschöpft.


    Die Junghundezeit, Pubertät und so, wenn sie "es wissen wollen", ist dann manchmal schon eine Aufgabe :kaug:, aber auch das empfinde ich als normal und "so ist das halt" und nicht als "puuuuh, anstrengend".


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    Und es gibt auch Welpen, die unglaublich feine, fast nicht sichtbare Anzeichen zeigen, grad bevor's passiert. Puka war so einer. Nur so ein kleeeeines "komisches Innehalten" und dann kam das Pipi. Wenn ich dann sofort die Terrassentür aufmachte, ging er raus aus Wiesli. Oder ihn mir schnappte (auf Besuch) und gleich raus ging. Durch meine wirkliche Aufmerksamkeit auch in nicht typischen Situationen (nach dem Schlafen, Fressen, Spelen), konnte ich fast alle Missgeschicke vermeiden und er war recht schnell stubenrein.

    Shirin war deutlicher unruhig und es war sichtbarer.


    Also wirklich auch einfach gut beobachten und die manchmal klitzekleinen Zeichen kennenlernen.


    Das kommt gut, ist noch jeder Welpe irgendwann stubenrein geworden. :smile:

    Ich hatte einen Isi. Man reitet eher mit längeren Bügeln. Falls du mal richtig getöltet bist möchtest du eh nicht mehr traben:P

    Ich durfte mit meiner Schwester bei einem ihrer Kollegen zweimal mit auf einen Ausritt. Einmal auf dem Isi und einmal auf dem Paso Fino. :0herzsm0: Beide sind getöltet und das war glaubs echt das allerschönste Reitgefühl ever. :super:<3

    Achtung, lang. :biggrin:


    Puka hatte auch so eine (ganz normale :zwinker:) Junghunde-Schnüffel-Tomaten-Ohren-Phase, obwohl der Rückruf an sich toll und freudig funktioniert hat. Und auch heute noch kommt es alle paar Wochen vor, dass irgendwelche Pipitröpfchen interessanter sind als mein Bedürfnis nach "Einmal rufen und Hund saust freudigst mit null Verzögerung zu mir". :biggrin:


    Ich bin da glaubs relativ "anspruchsvoll" dem Hund gegenüber..."zu mir" (mein Rückrufkommando für ernsthaftes Herkommen) heisst "JETZT zu mir" und nicht in 10 Sekunden und auch nicht erst nach dreimal rufen oder mit Umwegen. :pfeifen: Und doch werde ich nicht böse oder so, ist halt einfach immer noch ein Hund und keine Maschine.
    Und doch möchte ich einfach, dass ich meinen Hund abrufen kann und weiss, er kommt.


    In der Junghundephase war dann zeitweise auch ein dünnes langes Schleppleineli dran, weil ich gar nicht anfangen wollte, zum Hund hinzugehen und ihn abzuholen. Ich möchte, dass der Hund zu MIR kommt und abbricht, was er grad tut. Ich habe dann jeweils das Ende der Schleppi in die Hand genommen, leicht gezupft für Aufmerksamkeit und sobald ich diese hatte, das gewohnte freudige "zu miiiir" gerufen. Das hat bei Puka bereits gereicht, um sein abgelenktes Hirn wieder etwas zu fokussieren und er kam tifig zu mir und wurde wie immer fest bestätigt.


    Für mich ist die Schleppimethode glaubs die klarste...ich laufe dem Hund nicht hinterher, mache mich aber auch nicht zum Clown mit wildem Weggerenne und Rumgehopse, habe aber trotzdem die Möglichkeit und Kontrolle, zu intervenieren und Aufmerksamkeit zu fordern mit dem leichten bis stärkeren Zupfen. Hund ist gesichert (kann also keine Weglauf-Kapriolen starten) und wenn nötig kann ich ihn auch mal zu mir herholen.


    Puka war und ist ja nicht einer, der mich da dauernd herausfordert und einfach nicht hört, es ist einfach nur ein momentan etwas interessanterer Schnüffelmoment, den ich unterbrechen muss und dann erinnert er sich wieder und reagiert auch gleich.


    Und so mache ich das bis heute, er ist nun zweieinhalb. Hat er eine Phase, gibts für wenige Tage die Schleppi und ich übe wieder etwas diesen "Abruf aus der Ablenkung".

    Ist grad keine Phase, sondern nur ein Einzel-Tomaten-Moment und ich bin ohne Schleppi unterwegs, stampfe ich kurz auf, sage energisch "Hey!", habe ich seine Aufmerksamkeit kommt das freudige "zu miiir!".

    Mir persönlich wichtig ist, dass es sich für Puka immer lohnt, sein Bedürfnis abzubrechen und zu kommen. Weil ich möchte, dass der Abruf etwas Cooles bleiben soll.


    Bei einem Hund, der es "eher mal wissen will", würde ich vielleicht auch eher mal ein kurzes konsequentes Arbeiten an der Leine fordern, ein Aufmerksamsein, bevor er wieder los darf. So als Konsequenz für's "Ignorieren".

    Also auch Puka muss das ab und zu mal, wenn er ein bisschen arg fest abgelenkt ist. Aber nie streng und heftig, sondern einfach nett-konsequent mit Lob fürs Aufmerksamsein.


    Mir ist beim Abrufthema einfach die wirklich positive Bestätigung wichtig. Ich (aber das ist einfach meine Art) höre auch das ganze Hundeleben lang nicht auf, das Kommando "zu mir" (welches dasjenige ist, wo ich möchte, dass der Hund wirklich kommt), mit Futter zu bestätigen.

    Ich habe noch andere, "wischiwaschigere" Ausdrücke für "irgendwie herkommen", so à la "halbkonzentriertes komm mal kurz her", wo ich dann aber auch halbherzig rufe (beim Rumstehen und Reden oder so und wo es eigentlich gar nicht wirklich gefordert wäre), wo ich auch nur kurz lobe oder so, da darf Puka dann auch nur halbherzig hören. :zwinker:


    Aber DAS Abrufkommando wird IMMER freudig bestätigt. Und weil er sich da drauf verlassen kann, kommt er auch gerne zuverlässig. :smile:


    Was ich nie, nie, nie mache, ist das Bestrafen fürs Kommen nach dem Nicht-Hören. Ich interveniere so, dass ich den Hund zum Kommen bringe und wenn er dann kommt, ist das immer RICHTIG. Das VORHER war "falsch" und dementsprechend interveniere ich... aber zu MIR kommen ist immer gut, immer "schön". Auch wenn ich mich zusammenreissen muss, weil ich mich über das "vor dem Kommen" aufgeregt habe.


    So bin ich bis jetzt mit all meinen Hunden gut gefahren. Shirin funktioniert ähnlich, ist aber ein Stück sturer als Puka. :k_irre: Bei ihr muss ich ab und zu noch klarer sein und etwas stärkere Zeichen nutzen, auch eher mal kurz anleinen für "so nicht".

    Aber gerne und schnell gekommen sind sie bis jetzt grundsätzlich immer alle.


    Viel Spass beim Üben, das wird schon! :good:

    Meine haben's letztes Jahr bekommen und vertragen. Aber mir war einfach nicht wohl dabei, falls sie es eben nicht vertragen hätten.

    Dieses Jahr trägt Shirin das Scalibor-Halsband, verträgt es auch gut und hatte tatsächlich keine Zecken mehr. Das könnte ich ihr wenigstens wieder ausziehen.

    Ich halte mich bei Leinenpflicht an die Leinenpflicht. :zwinker:

    War in letzter Zeit auf drei Tageswanderungen, wo auf dem ganzen Weg Leinenpflicht war. Gstältli angezogen, Flexi dran, gut ist. :noidea:

    Wenn ich da drauf keine Lust habe, was vorkommt, suche ich mir was anderes.


    Es stimmt eben schon...wenn "alle Einzelnen" Ausnahmen machen, ergibt das wieder "ganz viele" und darum wird's dann einfach immer noch strenger. Und jeder hat "seinen legitimen Grund", der aber subjektiv ist...darum finde ich einfach, man sollte sich daran halten.


    Und "Oh, jetzt hat er einmal nicht gehört, sonst hört er immer" in einem Gebiet, wo eh Leinenpflicht wäre...finde ich persönlich eben schon zu viel.

    Mit Beaglebesitzer komme ich meistens ins Gespräch und es ist meist auch freundlich, offen. Es sind aber nicht alle meine Wellenlänge da die Beaglebesitzer sehr unterschiedlich sind. Zelda freut sich meistens ab Beagle oder zumindest sind alle völlig okay. Hie und da werd ich auch mal angepöbelt :D weil sie aus der falschen Zucht kommt oder vieeel zu dünn ist :D


    Cocker hab ich wenige getroffen. Bis jetzt glaub nur zwei, und das war auch sehr gesprächig und freundlich :thumbup:

    Schlanker Beagle geht natürlich gaaaar nicht. :biggrin:

    Das sind knapp 7.5 Wochen...? Das ist sehr, sehr früh...ist das überhaupt erlaubt? Hm. Ich find's zu früh. Ich bekam meine Züchter-Welpen jeweils mit 9 Wochen und fand das für Terrier grad gut, da sie zu diesem Zeitpunkt doch alle immer schon recht selbständig und "nervig" waren. Aber grad so früh...ich persönlich find's nicht so gut, es geht ja auch nicht nur um's Säugen...die Mutterhündinnen bei meinen Züchtern mochten auch nicht mehr oft säugen, mehr so "netterweise dürft ihr mal noch kurz nuckeln", oft liessen sie es aber auch nicht mehr zu. Sie konnten sich jeweils auch immer in einen Raum zurückziehen, den die Welpen selber noch nicht erreichen konnten (z.B. mit einem Brett abgetrennt, über das die Hündin springen konnte).

    Aber so den Kontakt im Wurf und so...finde ich schon wichtig bis sicher acht Wochen...?


    Das sehe ich jetzt halt so...mal schauen, was die anderen hier dazu sagen...:gruebel1:

    :hopser: Endlich erträgt Elia ein Industrie-Futter bestens!

    Das Filetto von Rinti. Ich habe vor 15 Tage sehr vorsichtig damit begonnen und immer mehr gegeben. Ich werde jedoch weiterhin für sie kochen, aber auf mehrtägige Wanderung ist dieses Futter ideal, da 100gr Beuteln möglich. Habe Riesenfreude!:spass:

    Super, erleichternd! :good:

    In dem Fall und wenn ich eine wirklich hochwertige Belohnung dabei haben will, nehm ich eine kleine Tube Sandwichcreme mit. Gibts in grösseren MM's als Dreierpack. Die Tuben sind auch nach Öffnung noch relativ lange haltbar und frisch. Ich mach immer einen Schnellverschluss drauf, hab ich mal irgendwo kaufen können, zum schnellen aufklappen.


    https://produkte.migros.ch/creme-sandwich-154304700000


    Klappdeckel: https://www.seelenhunde.ch/sho…#cc-m-product-13925076122

    Das hätte ich jetzt auch noch vorgeschlagen. Gibts ja für Hunde mit Leber oder Lachs, passt grössenmässig in die Jackentasche und so, gibt keine Sauerei. Man sollte sie einfach besser kühlen nach dem Öffnen, sonst müffeln sie schon recht bald, aber ich find sie noch cool und benutze sie als "Mega-Belohnung".

    Tabasco : Super! :good:


    Ich glaube sogar, dass es auch für Shirin erholsam ist in dem Sinn, dass sie den ganzen täglichen "Spazierstress" mit all dem Gekreuze die ganze Zeit dann eben mal nicht hat. Feste Gruppe, festes Gelände, feste Bezugspersonen...das gibt ihr wohl auch Sicherheit.

    Ich sage immer, Shirin müsste mit mir auf einem Hof ab vom Schuss leben, einfach rein und raus, nicht viele fremde Leute dauernd, bitzli Wachen, bitzli Rumstöbern, bitzli Kläffen, Sünnele, mal Rumsausen, Hundekumpels...und all das hat sie im Strubeli, eigentlich perfekt für sie. :biggrin:


    Es hat übrigens Platz und ich habe sie jetzt angemeldet. :yeah: