Beiträge von Nickquenim

    Ich kenne auch die Seite vom Velofahrer, Hündeler und Fussgänger.

    Man muss halt Gegenseitig Rücksicht nehmen ich finde ein Hund gehört immer zu seinem Halter beim passieren. Klar, ich konnte Xena ab ca. 5j. auch an den Rand setzten aus Distanz, machte es jedoch nur selten (nur wenn sich eben ein Radfahrer nicht früh genug aufmerksam gemacht macht).

    Ein keinhundehalter kann ja noch weniger wissen ob der Hund wirklich sitzen bleibt und ganz ehrlich, bei all den Möchtegerntutnixlern würde ich auch niemandem trauen.


    Als Hundehalter erwarte ich, dass der Radfahrer früh genug klingelt (die meisten haben ja einen Mund zum rufen, falls man das klingeln nicht hört) wenn nicht, muss er halt anhalten und warten, bis ich meine Hunde gebüschelt und zur Seite getreten bin.


    Wenn ich zu Fuss unterwegs bin -hundelos-, erwarte ich, dass die Hunde nicht zu mir hin kommen. Dann geht'@s meist um einen Kundentermin o.ä. und nichts kann ich weniger ausstehen, als wenn Hunde einem da noch "dräckig" machen.


    Klar kann immer mal was passieren, dann entschuldigt man sich und gut ist....

    Meine ging leider auch nicht mehr aufs Katzenklo, seit sie Freigang hat. Jetzt habe ich es auch weg geräumt. (Es ist aber mit sauberem Einstreu gefüllt auf dem Regal, wenn sie drinnen ist kann ich es ihr hin stellen (sie hat keine Klappe, ich muss ihr Tür/Fenster öffnen)). Wir haben im Quartier viel Bäume und Gestrüpp, ich hoffe wirklich, sie macht dort hin. Ich verstehe alle, die sich ab Katzenschei... aufregen. Allerdings lebt sie wie Bettis ehemaligen Katzen mehrheitlich draussen, sie will das so und ist glücklich. Wenn ich sie jetzt einsperren würde, würde sie zugrunde gehen, Balkonauslauf hin oder her.....

    Wenn ich markern nur als Auslösungssignal ala "hast du gut gemacht" nutze, kann ich dem Hund ja nicht zu verstehen geben, dass was er gerade von sich aus als Verhalten zeigt, ist ein gutes Verhalten.

    Doch, kann ich. Wenn Hund z.B. vorne läuft, ein Auto kommt und anstatt in die Leine zu preschen schaut sie zu mir, kann ich dies doch als "Momentaufnahme" markern.

    Da der Marker ja für den Hund ja wichtig ist, wird er irgendwann soweit sein und darauf seine Belohnung wollen. Ich weiss nicht wie lange wir da brauchen beim jagen und dem kreuzen, wieviele Wochen, Monate oder sogar Jahre....


    Ich glaube schlussendlich machen wir beide es gar nicht soooo anders, wir beschreiben es nur anders rum.... 😉.

    Vaku : ich bestätige meine Hunde auch fürs "bleiben", nur anders als das auflösen.


    Nach deiner Markerfolge: Löst du sie dann explizit noch auf? Meine kennen beide das Wort "frei" zur auflösung eines Befehls.


    Ach ja, nicht falsch verstehen, nach dem Clicken muss eine Belohnung folgen heisst nicht, den Hund zum fressen zwingen. Meine Belohnung erfolgt durch das, auf was der Hund am meisten anspricht in dieser Situation. Fressen, Spiel, verbales lob, herumtoben etc.... (Meine Hunde fressen auch nicht immer).

    ich mache das 100% genau gleich wie du 😊.

    Und ja, das rüber kopieren war supi, danke.


    Leider sehe ich mittlerweile viele abgestumpfte Hunde, die den Clicker wie "Herrchenblabla" wahrnehmen. Ich denke dies ist genau aus der Situation heraus *click-for-all* entstanden.

    Chess gebärdet sich z.B. im Auto wie eine Irre wenn sie was sieht, Mensch, Hund, Katze etc.... ich habe angefangen das zu ignorieren, denn jede Korrektur meinerseits verstärkte sie nur, muss ich leider zugeben. Nun wwar ich vorhin mit ihnen draussen, erst spazieren, dann trainieren. Herrchen B kommt mit Auto. Ich Hund ins Auto und mal die Mr.Köttel-Säcklein wegbringen..... Herrchen B hat wohl gedacht, *hei kann die nicht ihren Hund ruhig stellen?*....aber egal...... ich also Chess raus als sie etwas weiter weg waren. Das bei mir bleiben jnd mich anschauen habe ich geklickert. Dann hat Herrchen B auch noch angefangen zu "frisbee-len". Für Chess ist das unheimlich schwierig, sich da im Zaum zu halten. Also ging sie nach vorne und ich habe jede Bewegung zu mir geklickt. Kommt gut, wenn ich nur geduldig bleibe mit ihr.... 😊

    Ich möchte das Verhalten ja verstärken und aufkonditionieren - ergo marker ich mitten ins Verhalten. :/

    Mache ich ja auch, mit dem Unterschied, dass das Kommando/ das Verlangte oder das gewünschte Verhalten aufgelöst ist.

    Warum?

    Ich finde diese Art klar kommuniziert. Einfaches Beispiel: ziel: hund muss 5min sitzen bleiben.

    Der Hund sitzt auf Kommando ganz kurz, "Click" und er darf die Belohnung holen (oder wie auch immer). Weiterer Schritt für mich ist, den Hund einfach etwas länger sitzen zu lassen, dann "click" etc. etc..... wenn ich jetzt aber ein Sitz verlange, Hund sitzt, ich clicke, er muss weiter sitzen und steht dann irgendwann auf.... dann muss ich ihn ja wieder erst ins sitz beordern....

    Ich sage nicht, dass dies falsch ist. Es gibt x wege einem hund etwas beizubringen. Für mich ist dies jedoch die logischste variante (also rekn jetzt auf das clickern bezogen).

    Anne : Das ist mir schon bewusst, nur werde ich versuchen, wirklich nur denjenigen Hund zu beachten/zu belohnen, welchem ich den Marker zugeordnet habe. Also falls ich überhaupt damit arbeite, wenn beide dabei sind.

    Ich weiss noch nicht genau für was alles ich den Clicker gebrauchen werde. Dies wird sich zeigen.... Meine Vorstellung ist mal "anständig" auf den Sportplatz zu laufen, dann ev. das Kreuzen (dies werde ich eben mit dieser Trainerin angehen, sobald wir die Marker etwas verinnerlicht haben, reagieren tun beide bereits relativ gut darauf).


    Kurz gesagt:

    Für mich ist falsches praktizieren ein "keep going" und ein "Auflösen". Eine Grauzone für den Hund, bei dem er sich ja wieder anhand der Körpersprache vom Herrchen orientieren muss, was denn genau gemeint ist!?

    Für mich ist der Clicker ganz klar nur ein "auflösen". z.B. "Sitz".......... "Click" und Hund darf machen was er will (also im legalen Bereich). "Click" ist ja auch ein Belohnungsversprechen (egal, wie die Belohnung ausfällt), ich sehe aber immer wieder Menschen, die nach einem Fehlklick ihrerseits nicht belohnen...... Da ich bei Chess leider zu emotional bin, ist der "Clicker" eine super Alternative zum Markerwort.

    Unlogisch war es für mich eben durch die Grauzone (mal so, mal so, dann wieder anders etc.).

    Danke euch 😊.


    Ja ein Markerwort ist ja auch super. Ich habe das Markerwort für Hootch gewählt, weil ich bei ihm viel ruhiger bleiben kann als bei Chess (fragt mich nicht warum dies so ist). Somit werde ich dies ihm gegenüber mehrheitlich emotionslos aussprechen können. Bei Chess würde mir dies, je nach Situation schwer fallen, wie ich leider zugeben muss.

    Clickers werde ich überall haben, im Auto, im Gilet, in jeder Hundejacke 😂😂.


    Nein ich war nicht im Bündnerland jnd auch sonst nie weit weg, mein Auto ist -nach "Rundumerneuerung" im Juli inkl. 4 neuen Bremsen + 4 neue Bremsen im August weil gebrochen- immer noch nicht ganz gesund. Passt mir nicht so richtig, deswegen vermeide ich soooo weite Fahrten mit den Hunden..... der Garageinhaber ist immer noch in den Ferien....

    Heute hatten wir Klickerkurs, eine ganz neue Themenwelt für mich persönlich, welcher ich unheimlich skeptisch gegenüberstand. Warum? weil ich zu 99% nur falschpraktizierende Clicker-Menschen kenne. Heute wurde mir das Thema erstmals auf eine logische Art und weise näher gebracht und ehrlich? Ich will das ausprobieren. Da ich zwei Hunde habe, wurde mir von der Kursleiterin empfohlen, dem einen Hund ein Markerwort anzutrainieren und dem anderen das Medium "Clicker". Gerne bin ich bereit, mich auf neues einzulassen, auszuprobieren, ob es bei meinen Hunden funktioniert. Was soll ich sagen?

    Gleich zu Hause begann ich mit der Konditionierung, Chess auf den Klicker (mit ihr habe ich die grösseren Probleme), Hootch auf ein Markerwort. Wir alle drei hatten beim lernen schon eine riesen Freude, villeicht ist wirklich dies unser Weg!


    Deswegen: Heute morgen dachte ich noch, och nee, Klickerkurs. Jetzt bin ich sooooo froh, dass ich da war. Es war unheimlich interessant und lehrreich! Für mich ist keine einzige Frage unbeantwortet geblieben und zwar zufriedenstellend. Wer mich kennt weiss, dass ich sehr sehr heikel bin mit Hundetrainern......

    Danke euch für die Ideen. Für Morgen habe ich was kleines, passendes für uns gefunden. Ist nur 1250 bis 14xx M.ü.M, aber da ich gleich bei Tagesdämmerung loslaufen und ca. 9Uhr wieder beim Auto sein will, wird es sich nach Wetter-App mit den Temperaturen in Grenzen halten. Und hoffentlich auch mit den Menschen. Ist mir schon klar, dass wir Begegnungen haben werden (ist ja wegen anderen Hunden), ich seh' das einfach mal als Training 😊. Werde meine Taschen mit Futter vollstopfen 😂😂.


    catba : Hootch geht allerhöchstens mal mit den Füssen ins Wasser und nur wenn ihm die Zunge bis weiss kch wo hängt... 🙄. Immerhin trinkt er mittlerweile brav aus dem Napf unterwegs. Früher hat er nur zu hause getrunken. Habe also morgen genügend Wasser mit dabei für uns drei zum trinken und zum die Hunde kühlen wenn nötig. (Ich seh mich jetzt schon schwitzen).

    Ich möchte gerne das wandern -ein altes Hobby- wieder aufleben lassen. Das habe ich ja mit Xena schonngemacht, jetzt möchte ich auch mit Hootch und Chess anfangen.


    Ganz spontan: Hat mir jemand eine Idee für Morgen? Kühl, gerne etwas höher, am liebsten ganz wenige Menschen und Hunde undnnicht all zu lange. Wir starten erst, mein "Senior" ist 9, riesige Wanderungen kennt er nicht und Chess 1.6 jährig, die kennt auch nur 1 bis 2h Spaziergänge. Ich würde gerne ganz früh gehen, wir mögen die Hitze alle 3 nicht ertragen, mein Alterchen noch am besten.

    Ich finde es ist jedem seine Sache, solange die Hunde nicht vernachlässigt werden.


    Natürlich hat auch mein kleines Rudel Nachteile, aber noch mehr Vorteile vorallem für Hootch.

    Ich hatte selber nie drei Hunde, jedoch damals mit Xena die zwei meiner Eltern in den Ferien noch gehütet. Die drei (1x gross, 1x mittel, 1x klein) waren eigentlich ganz gut zu handeln. Und trotzdem wären mir 3 Hunde auf Dauer zu umständlich. Inhii hat das alles ganz schön beschrieben.


    Mir sind 2 genug, ich denke "danach" (obwohl ich hoffe meine beiden Quatschköpfe 😍 noch ein paar Jahre zusammen zu haben) möchte ich nur noch jeweils einen Hund.

    Die Wurfschwester von meiner Ehemaligen Malihündin Xena lebt ja noch, sie ist jetzt 11Jahre und 3.5Monate alt und bekam letztes Jahr die Diagnose von schwerer Spondylose, konnte teilweise kaum laufen und ihr Beitzer hatte schon angst, er müsse sie gehen lassen. Anfangs ging's nur mit Rymadil, jetzt (also schon ein paar Monate) bekommt sie CBD-Öl (ich glaube nur ab und an Schmerzmittel, eher selten). Im März habe ich sie das letzte Mal gesehen und wir gingen mit unseren dreien gut 1.5h (!) spazieren. Die grosse Maus lief schmerzfrei und ohne hinken!