Kastration / Sterilisation

  • Ivy ist momentan scheinträchtig. Sie frisst seit drei Tagen fast nichts, ihre Milchleisten sind leicht geschwollen, und sie wirkt depressiv. Ausserdem ist sie kaum zu motivieren, sich zu bewegen. Aber das ist bei ihr immer etwa zwei Monate nach der Läufigkeit der Fall, daher mache ich mir keine grossen Sorgen. (nicht mehr).

    Lane steckt gerade in der gleichen Phase, zeigt aber ein ganz anderes Verhalten. Sie hat regelrechte Fressattacken und würde momentan einfach ALLES fressen!

    June war während dieser Phase damals ganz anders – sie wurde richtig aggressiv. Sie war oft mürrisch und konnte auch mal die Zähne zeigen, wenn ihr etwas nicht passte. Leider hatte sie in der Vergangenheit drei mal eine Milchleistenentzündung und musste Medikamente bekommen. Das war wirklich schlimm, und im Nachhinein bereue ich, dass ich sie nicht früher habe kastrieren lassen. Seit ihrer Kastration ist sie so viel angenehmer und entspannter.

    Kira, 20.01.2003 - 09.02.2018 für immer im :red_heart:zen

    June, 19.01.2012

    Lane, 07.05.2018

    Ivy, 08.02.2022

    ,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

  • nach der zweiten Läufigkeit so die "letzte" Chance, wenn man positive Effekte wie Krebsrisikoverringerung etc. möchte

    Das bringt meines Wissens quasi nichts mehr. Ausser dass Teile, die nicht da sind, halt auch keinen Krebs kriegen können. Und keine Gebärmutterentzündung.

    ich habe mir immer gesagt, wenn es keine gesundheitlichen Probleme gibt, so möchte ich meinen Hund nicht kastrieren - warum auch

    Das sehe ich genauso, ausser dass ich das "gesundheitlichen" noch streichen würde. Ich sehe allerdings auch nur wenig Gründe gegen eine Kastration, und bei vielen Hundebesitzern ist es mir massiv lieber, wenn diese ihre Tiere kastrieren. :psst:

    das Risiko der Narkose

    ...wird von den meisten Leuten völlig überschätzt.

    Von meinen Hunden war
    - 1 Rüde kastriert mit 18 Monaten
    - 1 Rüde intakt
    - 1 Hündin kastriert mit 4 1/2 Jahren, da ich mit den beiden Rüden im Haushalt uHW keine läufige Hündin haben wollte - sie wurde dadurch Geschlechtsgenossinnen gegenüber noch etwas freundlicher und war allgemein völlig problemlos
    - 1 Rüde intakt
    - 1 Hündin intakt - extrem unproblematisch mit jeglichen Hundebegegnungen, grundsätzlich sehr freundlich, mag aber ihre Distanz haben und setzt dies falls nötig auch durch

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  • Also wir haben wie im Oreo Beitrag schon geschrieben den Hormonchip auslaufen lassen, und ich dachte ich bring das auch hier "zu Ende"

    Ich hab ins Zitat mal reingeschrieben was sich dabei getan hat :winking_face:

    Liabs Grüassli

    Mirjam

    "Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

  • Moderations-Eingriff: Ich habe einige Off-Topic-Beiträge nach Narkoserisiko (OT von Kastration / Sterilisation) verschoben.

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  • Ich wollte noch anfügen, was mich damals - es war 2003 - total erstaunte war, dass der Züchter von Skipper die Hundemama von Skipper (er war aus ihrem letzten Wurf, da sie damals knapp 9 jährig war und die Hündinnen max. 9 Jahre alt sein dürfen) nach dem Wurf mit ihm kastriert hat. Ich habe ihn danach gefragt und er meinte, wenn er sie nicht mehr decke, sei das besser für sie, damit könne er Brustkrebs und Gebärmuttervereiterungen vorbeugen. Und sie wurde 17 Jahre und 4 Monate alt...

  • Ich wollte noch anfügen, was mich damals - es war 2003 - total erstaunte war, dass der Züchter von Skipper die Hundemama von Skipper (er war aus ihrem letzten Wurf, da sie damals knapp 9 jährig war und die Hündinnen max. 9 Jahre alt sein dürfen) nach dem Wurf mit ihm kastriert hat. Ich habe ihn danach gefragt und er meinte, wenn er sie nicht mehr decke, sei das besser für sie, damit könne er Brustkrebs und Gebärmuttervereiterungen vorbeugen. Und sie wurde 17 Jahre und 4 Monate alt...

    Klar, eine Gebärmutter, die nicht mehr vorhanden ist, kann nicht vereitern. Deswegen habe ich Leni auch mit 9 Jahren kastrieren lassen, sie hatte eine verdickte Gebärmutterwand und eine Pyometra wäre absehbar gewesen. Auf die Entstehung von Brust- und anderem Krebs hat eine Kastration in dem Alter jedoch keinen Einfluss.


    Ich kann jedem, der sich mit dem Thema befassen möchte, dieses Buch ans Herz legen: https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/sophie-strodtbeck/sexualverhalten-hormone-kastration-bei-hunden/id/9783275022755/?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=DSA+Alle+Seiten+(s-CH-de/en)&utm_content=Deutsche+Bücher&utm_term=&gad_source=1&gbraid=0AAAAAD5hN-XR7krdM0RhOjXe_TP2xoU4r&gclid=CjwKCAiA9vS6BhA9EiwAJpnXw0fh4HpFLPCT7mubvhpQzouYMfazwz9qpbWVtjoGws2wCNmzz4HGcRoCk_AQAvD_BwE


    Auf der Website der Autorin gibts auch ein paar Blogartikel zum Thema.

  • meine kastrierten Hündinnen hatten alle ihre Gebärmutter noch... Pyometra gibt es deshalb aber trotzdem keine.

    Lenis Gebärmutterwand war verdickt, entsprechend machte es Sinn, die raus zu nehmen. Wäre das nicht so gewesen, hätte ich auch den minimalinvasiven Weg vorgezogen. Die Milz war auch nicht sauber, entsprechend wurde beschlossen, sie komplett auzuräumen (also nicht ganz komplett, ein paar Organe hat sie noch 🤪).

  • Hallo zusammen,

    melde mich auch mal wieder und hoffe euch gehts allen gut. Uns geht es soweit sehr gut, Namika ist munter und fröhlich.


    Ich habe mich entschieden, sie kastrieren zu lassen. Sie hat jedes Mal nach den Läufigkeiten stark Mühe, ist fast schon depressiv und frisst während wirklich langer Zeit extrem viel schlechter (ca. 3 Monate), scheint mehr Übelkeit zu haben und nimmt jedes Mal auch etwa 2 Kilo ab.

    Jetzt hätten wir einen Kastrations-Termin am 10.2. gehabt, der super gepasst hätte und nun leider seitens Tierarztpraxis verschoben werden musste auf den 7.3. Da sind wir langsam aber bereits nahe an der nächsten Läufigkeit (im Durchschnitt wäre die 2.5 Monate nach diesem Termin erwartet, wenn man den kürzesten Abstand nimmt den sie je hatte dann sogar nur 1.5 Monate nacher). Was denkt ihr? Ist das zu nahe? Der Chirurg meint der Zeitpunkt sei nicht so ein Tgema und kein Problem, aus dem Internet komm ich nicht so an klare Angaben.

    Danke und liebe Grüsse

    Ronja mit Namika

  • Wir haben uns mit unserer TA zusammengesetzt, die spezialisiert ist für Gynäkologie beim Hund und sie meinte, sie kastriere idealerweise ca. 3 Monate nach der Läufigkeit, da zu diesem Zeitpunkt die hormonellen Schwankungen am tiefsten sind und der Hormonhaushalt "auf Standby".

    Das ist jedoch die Meinung dieser Ärztin, wie haben uns ja länger über das Thema unterhalten und es ist schon so, je mehr Personen man fragt, desto mehr Meinungen gibt es... :grinning_face_with_smiling_eyes:

  • Jaa, im allgemeinen hört ich ziemlich überall frühstens 3 Monate nach Läufigkeit und ca. Mitte Zyklus. Aber ich finde nirgenda Angaben bis wie viel vor der Läufigkeit, dass ist ja dann sehr abhängig von der Zykluslänge. Da frage ich mich, ob sich bei einem längeren Zyklus die „Ruhephase“ verlänger und es deshalb auch noch 4-5 Monate nach Läufigkeit okay wäre oder eher nicht. Ich finde eben keine Angaben, ab wann die Durchblutung wieder zunimmt.


    Habt ihr euch schon entschieden, was ihr macht? ☺️

  • Ach soo... sorry, logisch, keine Ahnung wie das ist bei den unterschiedlichen Zykluslängen...

    Ehrlich gesagt haben wir uns "noch nicht" festgelegt und lassen sie deshalb vorerst nicht kastrieren. Ihre Entwicklung seit der 2. Läufigkeit ist so enorm, sie ist "ein anderer Hund" geworden. Sie ist sehr viel selbstsicherer, sehr viel ruhiger und bedachter, einfach irgendwie erwachsen, wenn man das mit (morgen exakt) 1.5 Jahren schon sagen kann.

    Sie frisst wieder sehr schlecht, hatte durch einen (im Nachhinein eher doofen) Futterwechseln wieder einen Allergieschub, doch da sind wir mit einer super EB dran. Sie meint auch, mäkeliges Fressen, wie es Una jetzt hat, sei völlig normal in dieser Phase. Morgens frisst sie gar nicht, am Mittag stellen wir ihr dann etwas hin. Sie leidet meiner Meinung nach jedoch nicht unter den Auswirkungen der Läufigkeit, deshalb sehe ich keinen wirklichen Grund, sie jetzt "einfach so" zu kastrieren, möchte es jedoch für die Zukunft nicht ausschliessen..

  • Hatte inzwischen noch Kontakt mit einem spezialisierten Arzt auf Narkose und Chirurgie (wo Elia und Bluenote waren mit ihren Hündinnne zur Kastration) und da die Angaben erhalten, dass zwischen 12 Wochen nach der Läufigkeit und 2-3 Wochen vor der nächsten L. kastriert werden sollte.

    Somit sollte es kein Problem sein. ☺️


    Daniolo Ja das passt doch und kann man ja auch noch weiter beobachten.

    Bei Namika war es auch zur Phase passend, aber halt eben extrem lang, mit viel Gewichtsabnahme und mit jeder Läufigkeit eher zunehmend. Zu Beginn hatte ich die Läufigkeiten auch voll easy gefunden, die letzten zwei nun nicht mehr. Aber das muss ja nicht so sein bei Una ☺️

  • Jendayi und Dawn wurden geplant und somit ca. 3 Monate nach der letzten Läufigkeit kastriert. Nastassja, die erst mit fast 2 das erste Mal läufig wurde und da schon sehr gelitten hat, wurde dann kurz vor der 2. Läufigkeit (sie begann schon gut zu riechen für die Rüden) kastriert, weil sie derart neben der Spur war. Alle drei haben die Kastra genau gleich gut verarbeitet. Ich würde nur nie direkt währender der "Depriphase" kastrieren. Dawn war jeweils auch schwer depressiv aber da sie eine unsichere Hündin war, wollte ich sie nicht kastrieren und hab es dann mit 6 doch noch gemacht, weil es immer extremer wurde. Ein Jahr später starb sie an einem Aortariss (und wäre ziemlich sicher nicht mehr läufig geworden, aber das wusste man ja im Vorfeld nicht).

    herzliche grüsse conny und kalani mit nastassja, jendayi und dawn im herzen

  • .... und dann gibt es Tage wie den heutigen, an dem sie - bis auf die Trainingswurst - gar nichts frisst, den halben Tag hächelnd herumliegt, ich ihr Abends einen wässrigen Breimit Leinsamen, Blut und Karotten koche, sodass sie zum Trinken animiert wird und bisschen was zu sich nimmt und mich frage, ob wir nicht doch lieber kastrieren sollen.... :noidea:

  • Danke für den Bericht, Conny. Gut zu hören das alle gleich gut geheilt sind.


    Daniolo oh jee…wie lange ist die Läufigkeit nun her? Noch nicht soo lange, oder? Bei Namika ist die „gar nicht fress phase“ ca. 3-12 Wochen nach der Läufigkeit, vorher während der Läufigkeit frisst sie einfach schlechter aber okay. Bei ihr scheinen ja auch noch gewisse Allergien reinzuspielen und das normale Futter hat sie jeweils nach dieser Läufigkeitsphase nie mehr gefressen, ich musste dann jedes Mal umstellen. Meine Tierärztin sagt, dass beim Menschen bekannt ist, dass je nach Zyklusphasen so Symptome wie Übelkeit stärker seien und dies deswegen sei. Aber ob das kastrieren etwas hilft, kann ich jetzt auch noch nicht sagen.

    Fühl dich gedrückt! Ich weiss wie stressig es ist, wenn der Hund nichts frisst. Echt mühsam.

  • Gefressen haben meine Hündinnen immer. Das wäre für mich auch ein Punkt, der sehr wichtig ist. Dawn und Jendayi waren beide sowieso eher an der unteren Grenze und da hätte es tagelanges Nicht-Essen nicht gebraucht. Zudem finde ich das einfach sehr mühsam, wenn ein Hund nicht isst.

    herzliche grüsse conny und kalani mit nastassja, jendayi und dawn im herzen