- Offizieller Beitrag
Nalani zeigt in letzter Zeit immer vermehrt grossen Stress wenn sie merkt, dass es zum Spaziergang rausgeht. Wenn ich mich anziehe und die Bauchtasche packe, fängt sie jeweils an zu hecheln, gähnen und winseln, trabt aufgeregt umher. Momentan versuche ich das so zu händeln, dass ich mich dann mit angeleintem Hund in der Wohnung vor die Tür setze und warte, bis sie runterfährt. Sie legt sich dann irgendwann hin und hört auf zu winseln. Sobald ich aufstehe, legt sie aber wieder los, ich muss wirklich jeden Schritt, den ich mache erst aussitzen. Habt ihr solche Phasen auch durch und wie habt ihr das behandelt?
So als Input... Abgesehen von der Läufigkeit, kann es sein, dass du die Spaziergänge vielleicht zu spannend / zu lang gestaltest oder sonst einfach sehr viel unternimmst mit ihr? Ich weiss, das hört sich absurd an
Aber wenn der Spaziergang stressig ist (egal ob Eu- oder Distress) kann das einfach auch zuviel sein. Grad bei einem jungen Hund, bei dem evtl. der Spaziergang neben der Beschäftigung und bewusstem Training auch sonst viele Reize mit sich bringt. Das kann absolut auch noch verstärkt sein durch die Läufigkeit, bei der innerlich sicher auch wieder viel passiert.
Je nachdem, wieviel du aktuell so machst (ganz generell und auch Spaziergangs-spezifisch), würde ich da dran schrauben und evtl. mal etwas runterfahren. Auch mal einfach "Latschi-Spaziergänge" ohne Bespassung machen, auch, um die Erwartungshaltung zu brechen. Oder auch (eben, absolut je nachdem, was ihr im Moment so macht) mehr kürzere Spaziergänge machen.
Einfach mal den Spaziergangs-Status-Quo hinterfragen. Ich muss mich da selber auch öfters mal an der Nase nehmen, grad bzgl. Erwartungshaltung, was Beschäftigung angeht.