Also, der Dermatologe hat in einem langen Gespräch sämtliche bisherigen Gesundheitssachen abgefragt, insbesondere bezüglich Ernährung.
Dann den Hund untersucht, insbesondere die Haut komplett und ausführlich an allen Körperstellen inkl. zwischen den Pfoten angeschaut. Schlussendlich noch ein Hautgeschabsel von der veebleibenden Kruste am Hodensack genommen und mikroskopiert.
Aufgrund der Ernährungsgeschichten und weil er sich zwar nicht exzessiv, aber doch ab und an mal an den Pfoten leckt und knabbert geht Dr. Hansel von einer Allergie aus, die sich aber vornehmlich in Verdauungsproblemen nur leicht in Hautbeschwerden äussert. Die Haut am Hodesack sei so fein und so empfindlich, dass diese leichten Beschwerden da schon zu offenen Stellen führen, während es an der restlichen Haut nur etwas juckt. Sie hätten das öfters bei Rüden so gesehen.
Er schlägt vor, wie ich eh schon angefangen habe, eine Ausschlussdiät durchzuführen und zu beobachten, ob es so abheilen kann und wegbleibt.
Wenn es doch wieder auftreten würde könnte man einen Test auf Kontaktallergien machen, aber erst einmal sollen wir die Futterallergie ausschliessem.
Er findet auch, dass man keinerlei Salbe einstreichem soll, sondern nur beobachten und bei Bedarf Schmerzmedi geben, da Salbe zu mehr Lecken führt.
Ich hoff jwtzt mal, das klappt so und wir kriegen das gut hin.
Danke nochmal für den Tipp mit dem Dermatologen. Es war auf jeden Fall richtig, da hinzugehen.